Wasserwirbel in einem Wasserbad, in dem Staubpartikel gebunden werden

Unabhängiger Testbericht · HYLA EST

Der HYLA ist mehr als ein Wasserstaubsauger

Ich habe den HYLA EST einen Monat lang bei uns zu Hause getestet. Mein Fazit: Das Gerät ist ungefähr so vielseitig, wie ein Klavier mehr kann als ein Möbelstück. Es reinigt nicht nur den Boden, es reinigt den Raum.

Porträt von Jana BergmannJana BergmannRaumklima & Haushaltstechnik · 1 Monat im Test

Ein klassischer Staubsauger sammelt Schmutz in einem Beutel und pustet den feinsten Teil davon wieder ins Wohnzimmer. Der HYLA macht das Gegenteil: er wäscht die Luft.

Genau daraus entsteht die Vielseitigkeit dieses Geräts. Wenn Schmutz im Wasser landet statt im Filter, ist Saugen nur noch eine von vielen Aufgaben, die dieselbe Technik erledigen kann. Herstellerseitig wird der HYLA EST als Luft- und Raumreinigungssystem beworben, das über 30 Funktionen vereinen soll. Nach meinem Test kann ich sagen: Der Anspruch ist nicht absurd.

Was die Technik anders macht

01

Der HYLA Geysir

Die angesaugte Luft wird nicht einfach durch nasses Material geblasen. Ein aufwärts gerichteter Wasserstrom verwirbelt Luft, Staub und Wasser zu einem kraftvollen Gemisch. Das ist der Moment, in dem grobe und feine Partikel aus der Luft herausgerissen werden.

02

DEFENDER Separator

Der Separator zerlegt große Wassertropfen in feine Mikrotröpfchen und baut ein dichtes Schutzschild um den Kern. Staubpartikel werden abgefangen, bevor sie überhaupt an den Separator gelangen. Herstellerangaben zufolge bindet das System über 90 % des organischen Hausstaubs.

03

Zweistufige Luftreinigung

Das Ergebnis ist eine zweistufige Reinigung: Waschen im Wasserbad plus Abscheiden im Separator. Ohne Einwegfilter, ohne Staubbeutel, ohne Chemie. Am Ende steht schmutziges Wasser im Behälter und die Luft fühlt sich spürbar frischer an.

Ein Gerät, vier Rollen

Der Raum wird gereinigt, nicht nur der Boden

Einfach hinstellen. Durchatmen.

Ohne Schlauch und Düse wird der HYLA zum Luftreiniger: Ich stelle ihn in den Raum, er zieht die Raumluft an, wäscht sie durch das Wasser und gibt sie befeuchtet wieder ab. Bei mir läuft er so vor allem im Kinderzimmer, besonders in der Pollenzeit.

2

Modus

Raumluft statt nur Boden

Der Luftreiniger-Moment

Schlauch und Düse abnehmen, den HYLA mitten in den Raum stellen und laufen lassen. Er zieht die Raumluft an, führt sie durch das Wasserbad und gibt sie gewaschen und angenehm befeuchtet zurück. Kein Filterwechsel, kein Verbrauchsmaterial. Nur frisches Wasser. Herstellerangaben zufolge werden Pollen, Milben, Viren und Bakterien aus der Raumluft entfernt.

Nach dem Renovieren

Feinstaub und Bauabrieb aus der Luft waschen.

In der Pollenzeit

Besonders im Kinderzimmer spürbar weniger Niesen.

Im Schlafzimmer

Leiser Dauerbetrieb für reine Nachtluft.

So arbeitet das Wasser

  1. 01

    Ansaugen

    Luft und Schmutz werden in den Wasserbehälter gezogen.

  2. 02

    Waschen

    Der Separator schleudert die Partikel ins Wasser hinein.

  3. 03

    Binden

    Staub, Pollen und Haare bleiben gebunden im Wasser zurück.

  4. 04

    Zurückgeben

    Die Luft verlässt das Gerät gewaschen und befeuchtet.

Häufige Fragen

Mein Fazit nach einem Monat

Der HYLA hat bei uns vor allem als Luftreiniger im Kinderzimmer überzeugt. Was danach im Wasser steht, zeigt besser als jede Marketingaussage, was er wirklich aus der Luft holt.

Porträt von Jana Bergmann

Über die Autorin

Jana Bergmann

Ich schreibe über Raumluft, Hausstaub und Reinigungstechnik und teste Geräte einen Monat lang im ganz normalen Familienalltag, bevor ich darüber schreibe. Dieser Blog ist unabhängig und nicht vom Hersteller beauftragt.

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